Am 17. November.2011 startete die schweizer Dokumentation The Substance von Martin Witz im Kino. Der Film erzählt die Geschichte von LSD und über das Leben des Entdeckers Albert Hofmann.
Dienstag, 24. Januar 2012
Wirkung von LSD
Der Einfluß von LSD äußert sich in massiven körperlichen und psychischen Veränderungen. Der Puls wird beschleunigt, der Blutdruck steigt an, Pupillen erweitern sich, man hat Schwierigkeiten bei der Schärfeneinstellung des Auges, hat starke Temperatur-schwankungen und Atmungsstörungen. Dies sind jedoch nur einige körperlichen Symptome.Generell gesagt, alle Sinne werden intensiver.¹
LSD verändert ausserdem die Wahr-nehmung des Konsumenten und kann sogar Halluzinationen herbeiführen. Dieser Rauschzustand gleicht den Symptomen von Psychosen, da man während der Wirkung von LSD einen Realitätsverlust erleidet. Dabei bildet man sich sogenannte Pseudo-Halluzinationen ein. Gegenstände, Menschen und Tiere erscheinen, verändern sich oder verwandeln sich in bösartige Fratzen. Von einer Pseudo-Hallunization spricht man deshalb, da der Betroffene im Normalfall weiss, dass die Situation unwirklich ist. Der gegenwärtige Gefühlszustand spielt eine wichtige Rolle, ob der Rauschzustand als positiv /negativ bewertet wird, oder ob man sogar einen sogenannten "Bad Trip" erlebt. Die Wirkung von LSD hält in der Regel zwischen fünf und zwölf Stunden, ist jedoch abhängig von Dosierung, Körpergewicht und Alter.²
LSD verursacht keine körperliche Abhängigkeit, denn beim Absetzen der Droge treten keine körperlichen Entzugserscheinungen auf. Allerdings entwickelt sich bei häufigem LSD-Konsum langsam eine seelische Abhängigkeit.³
Quellen:
¹ http://www.thunemann.de/martin/lsd/Kapitel5.htm (24. Januar 2012)
² http://www.thema-drogen.net/drogen/lsd-wirkung (24. Januar 2012)
³ http://de.wikipedia.org/wiki/LSD (24. Januar 2012)
Abbildungen:
Abbildung 1: Wirkung von LSD; http://droehnung.blogspot.com/2011/07/lsd-tripbericht.html (24. Januar 2012)
Abbildung 2: LSD "Bad Trip"; http://www.artsblog.it/post/3913/prof-bad-trip-la-rivoluzione-visuale-di-gianluca-lerici (24. Januar 2012)
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| Abbildung 1: Wirkung von LSD |
LSD verursacht keine körperliche Abhängigkeit, denn beim Absetzen der Droge treten keine körperlichen Entzugserscheinungen auf. Allerdings entwickelt sich bei häufigem LSD-Konsum langsam eine seelische Abhängigkeit.³
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| Abbildung 2: LSD "Bad Trip" |
Quellen:
¹ http://www.thunemann.de/martin/lsd/Kapitel5.htm (24. Januar 2012)
² http://www.thema-drogen.net/drogen/lsd-wirkung (24. Januar 2012)
³ http://de.wikipedia.org/wiki/LSD (24. Januar 2012)
Abbildungen:
Abbildung 1: Wirkung von LSD; http://droehnung.blogspot.com/2011/07/lsd-tripbericht.html (24. Januar 2012)
Abbildung 2: LSD "Bad Trip"; http://www.artsblog.it/post/3913/prof-bad-trip-la-rivoluzione-visuale-di-gianluca-lerici (24. Januar 2012)
Samstag, 7. Januar 2012
Botanik
Die Ausgangsstoffe des Halbsynthetikums* LSD-25 werden aus dem Mutterkorn (Claviceps purpurae) gewonnen welches zu der Gattung Schlauchpilzen gehört.Dieses kann als Parasit auf Roggen oder anderen Getreidearten wachsen. Es ist dunkelviolett bis schwarz gefärbt und ist zapfenförmig(Sklerotien).¹
Die Mutterkorn-Alkoide sind wichtige Substanzen, welche im Mutterkorn zu finden sind (z.B. Ergatomin und das bekannte Lysergsäureamid)²
*Ein teilweise chemisch modifizierter Naturstoff.
Doch der Mutterkornpilz ist nicht das einzige Gewächs, das Lysergsäure enthält.
Bedeutend sind zwei weitere Pflanzenarten:
· die Baby Hawaiian Wood Rose
· die Himmelblaue Trichterwinde und andere Arten der Winden.
Bei diesen Arten haben die Samen den größten Anteil Lysergsäure.
Heutzutage wird der Mutterkornpilze wegen der erhöhten Nachfrage seitens der Pharmaindustrie gezüchtet. Dies geschieht auf vegetativem Weg in großen Silos oder auf industriellem Weg in Tanks mit Nährlösung. In jedem Falle wird der Pilz zur Gewinnung des LSD-Ausgangsstoffes abgetötet. Zur Neuzucht werden Stammkulturen verwendet damit eine Degeneration vorgebeugt werden kann. Die Zucht in Tanks bietet den Vorteil, dass ein Entweichen des Kulturschädlings nicht so leicht möglich ist und die Umweltbediengungen exakt eingestellt werden können, war wiederum die Ausbeute fördert.³
Quellen:
¹http://www.volksapothekeschaffhausen.ch/2009/Pflanze%20des%20Monats/Secale.html(7.1.12)
²http://www.thema-drogen.net/drogen/mutterkorn(7.1.12)
³http://www.drogenring.org/lsd/lsdbot.htm(7.1.12)
Sonntag, 4. Dezember 2011
Endeckung von LSD
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| (Abb. 1 Mutterkorn; Quelle: Wikipedia) |
Die Geschichte von LSD beginnt 1938, als der Forscher Albert Hofmann zum ersten Mal (versehentlich) durch seine Forschungen am Mutterkornpiltz LSD (Lysergsäure-diethylamid) herstellte. Ein Mutterkornpiltz ist ein Schlauchpiltz, der auf Roggen oder auf anderen Süssgräsern wächst und parasitiert (siehe Abb.1). Albert Hofmann's Ziel wahr es, ein Kreislaufstimulans zu entwicklen. Er testete die Wirkung von LSD an Tieren, kam aber nicht zum gewollten Ergebnis und verlor dadurch zuerst das Interesse an LSD.¹
Erst 5 Jahre später also am 16. April 1943 begann eine entscheidene Wende in der Forschung von LSD. Durch erneutes Herstellen von LSD bemerkte Albert Hofmann eine halluzinogene Wirkung.
Am 19. April 1943 wollte er dieses Erlebnis wiederholen. Diesesmal jedoch geplant und mitprotokolliert. Er nahm eine geringe Dosis von 250 Mikrogramm LSD ein. Diese Menge war im Vergleich mit den Mutterknornaloide die kleinst mögliche Menge, bei der man noch eine Wirkung hätte erwarten können. Verglichen mit LSD jedoch das zehnfache der Menge bei der man noch eine Wirkung erwarten hätte können. Deshalb geriet Albert Herrmann in einen heftigen Rauschzustand.²
Der 19. April gilt als Jahrestag der Entdeckung von der Entdeckung der psychoaktiven Eigenschaften des LSD und wird popkulturellen LSD-Anhängern Der Jahrestag wird von als „Fahrradtag“ (Bicycle Day) gefeiert, da Hofmann nach deram Beginn seines bewusst induzierten einnahme von LSD mit dem Fahrrad nach Hause fuhr.³
Quellen:
¹http://www.thema-drogen.net/drogen/das-mutterkorn(4.12.11)
²http://www.dieterwunderlich.de/drogen_LSD.htm(4.12.11)
³http://www.zeit.de/online/2008/19/LSD-Hofmann-Nachruf(4.12.11)
Abbildungen:
Abb.: 1 Mutterkorn; http://www.de.wikipedia.org/wiki/Mutterkorn(4.12.11)
Quellen:
¹http://www.thema-drogen.net/drogen/das-mutterkorn(4.12.11)
²http://www.dieterwunderlich.de/drogen_LSD.htm(4.12.11)
³http://www.zeit.de/online/2008/19/LSD-Hofmann-Nachruf(4.12.11)
Abbildungen:
Abb.: 1 Mutterkorn; http://www.de.wikipedia.org/wiki/Mutterkorn(4.12.11)
Dienstag, 22. November 2011
Basisinformationen zu LSD
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| Abbildung 1: LSD verbesserte Lewisformel |
LSD
Summenformel: C₂₀H₂₅N₃O
LSD ist die Abkürzung für Lysergsäurediethylamid.
Summenformel: C₂₀H₂₅N₃O
LSD ist die Abkürzung für Lysergsäurediethylamid.
Beschreibung: LSD ist ein farbloser Feststoff, der Kristalle mi der Form von spitzen Prismen bildet. Prismen sind geometrischer Körper, welche ein Vieleck als Grundfläche haben und dessen Seiten-kanten parallel und gleich lang sind. (siehe Abbildung 2: Prismen)¹
In reiner Form ist LSD ein durchsichtiger Kristall. Ein Kristall ist ein Körper, dessen Atome, Ionen oder Moleküle nicht zufällig, sondern regelmäßig in einem Kristallgitter angeordnet sind.
LSD ist eines der stärksten bekannten Halluzinogene. Halluzinogene sind Substanzen die das Denken und die Wahrnehmung stark verändern/ beeinflussen.²
LSD ist auch sehr giftig. Allerdings führt erst die tausendfache Dosis einer wirksamen Dosis würde beim Menschen zu tödlichen Vergiftungen führen (d.h. 1:1000). Bei Alkohol oder Nikotin ist dieser Wert deutlich geringer, er liegt bei etwa 1:8. Ausserdem sind direkte Todesfälle bisher nur bei Tieren bekannt, welchen bewusst eine Überdosis verabreicht wurde. Damit ist LSD ein sicheres Medikament.¹
Wichtige Angaben zu LSD:
Kurzbeschreibung: farblose, spitze Prismen
Aggregatzustand: fest
Molare Masse: 323,42 g·mol−1
Schmelzpunkt: 82–85 °C
Siedepunkt: 198-200°C
Löslichkeit: sehr schlecht in Wasser (2,1 mg·l−1 bei 25 °C) ¹
Löslichkeit: sehr schlecht in Wasser (2,1 mg·l−1 bei 25 °C) ¹
Quellen:
¹ http://de.wikipedia.org/wiki/LSD (11. November 2011)
² http://www.suchtschweiz.ch/infos-und-fakten/halluzinogene/ (11. November 2011)
³ Buch: Arnold, Arni (2008). Grundkurs Chemie 1. 4. überarbeitete Auflage 2. Nachdruck (11. November 2011)
Abbildungen:
Abbildung 1: LSD verbesserte Lewisformel; http://de.wikipedia.org/wiki/LSD (11. November 2011)
Abbildung 2: Prismen; http://www.schulminator.com/mathematik/prisma (11. November 2011)
Abbildung 3: Kristallgitter von NaCl; http://www2.chemie.uni-erlangen.de/projects/vsc/chemie-mediziner-neu/bindung/ionengitter.html (11. November 2011)
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| Abbildung 2: Prismen |
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