Donnerstag, 1. März 2012

"Biologische" Ansätze zur Wirkung von LSD und "Bad-Trips"

Gewisse Rezeptoren im Gehirn docken an die Wunderdroge LSD an, welche auch auf die Botenstoffe Serotonin und Dopamin* 
*Dopamin ist ein zur Gruppe der Katecholamine gehöriger NeurotransmitterIm Volksmund gilt es als Glückshormon. Es steuert so emotionale sowie geistige Reaktionen.¹
Abb. 1: Realitätsverlust durch LSD
Die obengennante Reizflut kann bei Einnahme von LSD in negativer Stimmung den Konsumenten in ein grosses Übel stürzen. Diese "Bad Trips" versetzen den Betroffenen in Panik und paranoide Vorstellungen. Deswegen der LSD-Rausch von Psychiatern auch als "Modellpsychose" bezeichnet. Jedoch sind solche"Dramatische Entgleisungen" kaum noch anzutreffen. Bei der Berichterstattung  über fatale Nebenwirkungen der Trips, welche kaum von medizinischen Befunden gestützt waren, hatte meistens eher die Drogenpolitik der 60er- und 70er-Jahre schuld. 


Es konnte bei sogenannte Realitätsverlusten sogar dazu führen,  dass sich im Rauschzustand befindende Menschen glaubten fliegen zu können und sich deswegen aus dem Fenster stürzten. Jedoch sollte man nicht vergessen zu erwähnen, dass der einzige dokumentierte Todesfall durch LSD möglicherweise ein getarnter Mord war.


Im Gegensatz dazu ist aber ist das Auftreten jener Erscheinung, dass einige LSD-Konsumenten in eine dauerhafte Psychose glitten, keinem Lügenmärchen entsprungen. 1971 publizierte der britische Mediziner Nicolas Malleson eine Studie, wonach drei von 1000 Nutzern für längere Zeit oder dauerhaft psychotisch werden. Das liegt vermutlich daran, dass jene  Patienten eine erbliche Veranlagung für eine Psychose haben.¹




Quellen:


¹http://de.wikipedia.org/wiki/Dopamin(1.3.12)
²http://www.welt.de/kultur/article1896458/Medizinische_Wiederkehr_einer_Modedroge.html (1.3.12)
    
Abbildungen: 


Abb. 1: http://www.frankolsonproject.org/Articles/PsychologyToday.html(1.3.12)



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