Sonntag, 4. Dezember 2011

Endeckung von LSD

(Abb. 1 Mutterkorn; Quelle: Wikipedia)
Die Geschichte von LSD beginnt 1938, als der Forscher Albert Hofmann zum ersten Mal (versehentlich) durch seine Forschungen am Mutterkornpiltz LSD (Lysergsäure-diethylamid) herstellte. Ein Mutterkornpiltz ist ein Schlauchpiltz, der auf Roggen oder auf anderen Süssgräsern wächst und parasitiert (siehe Abb.1). Albert Hofmann's Ziel wahr es, ein Kreislaufstimulans zu entwicklen. Er testete die Wirkung von LSD an Tieren, kam aber nicht zum gewollten Ergebnis und verlor dadurch zuerst das Interesse an LSD.¹
Erst 5 Jahre später also am 16. April 1943 begann eine entscheidene Wende in der Forschung von LSD. Durch erneutes Herstellen von LSD bemerkte Albert Hofmann eine halluzinogene Wirkung.
Am 19. April 1943 wollte er dieses Erlebnis wiederholen. Diesesmal jedoch geplant und mitprotokolliert. Er nahm eine geringe Dosis von 250 Mikrogramm LSD ein. Diese Menge war im Vergleich mit den Mutterknornaloide die kleinst mögliche Menge, bei der man noch eine Wirkung hätte erwarten können. Verglichen mit LSD jedoch das zehnfache der Menge bei der man noch eine Wirkung erwarten hätte können. Deshalb geriet Albert Herrmann in einen heftigen Rauschzustand.²

Der 19. April gilt als Jahrestag der Entdeckung von der Entdeckung der psychoaktiven Eigenschaften des LSD und wird popkulturellen LSD-Anhängern Der Jahrestag wird von als „Fahrradtag“ (Bicycle Day) gefeiert, da Hofmann nach deram Beginn seines bewusst induzierten einnahme von LSD mit dem Fahrrad nach Hause fuhr.³


Quellen: 


¹http://www.thema-drogen.net/drogen/das-mutterkorn(4.12.11)
²http://www.dieterwunderlich.de/drogen_LSD.htm(4.12.11)
³http://www.zeit.de/online/2008/19/LSD-Hofmann-Nachruf(4.12.11)


Abbildungen: 


Abb.: 1 Mutterkorn; http://www.de.wikipedia.org/wiki/Mutterkorn(4.12.11)

Dienstag, 22. November 2011

Basisinformationen zu LSD


Abbildung 1: LSD verbesserte Lewisformel 
LSD
Summenformel: C
HNO
LSD ist die Abkürzung für Lysergsäurediethylamid.


Beschreibung: LSD ist ein farbloser Feststoff, der Kristalle mi der Form von spitzen Prismen bildet. Prismen sind geometrischer Körper, welche ein Vieleck als Grundfläche haben und dessen Seiten-kanten parallel und gleich lang sind.    (siehe Abbildung 2: Prismen)¹






In reiner Form ist LSD ein durchsichtiger Kristall. Ein Kristall ist ein Körper, dessen Atome, Ionen oder Moleküle nicht zufällig, sondern regelmäßig in einem Kristallgitter angeordnet sind


LSD ist eines der stärksten bekannten Halluzinogene. Halluzinogene sind Substanzen die das Denken und die Wahrnehmung stark verändern/ beeinflussen.²



LSD ist auch sehr giftig. Allerdings führt erst die tausendfache Dosis einer wirksamen Dosis würde beim Menschen zu tödlichen Vergiftungen führen (d.h. 1:1000). Bei Alkohol oder Nikotin ist dieser Wert deutlich geringer, er liegt bei etwa 1:8. Ausserdem sind direkte Todesfälle bisher nur bei Tieren bekannt, welchen bewusst eine Überdosis verabreicht wurde. Damit ist LSD ein sicheres Medikament.¹

Wichtige Angaben zu LSD:

Kurzbeschreibung:                    farblose, spitze Prismen                           
Aggregatzustand:                      fest
Molare Masse:                           323,42 g·mol−1
Schmelzpunkt:                           82–85 °C
Siedepunkt:                                198-200°C
Löslichkeit:                                 sehr schlecht in Wasser (2,1 mg·l−1 bei 25 °C) ¹


Quellen:

¹ http://de.wikipedia.org/wiki/LSD (11. November 2011)
³ Buch: Arnold, Arni (2008). Grundkurs Chemie 1. 4. überarbeitete Auflage 2. Nachdruck (11. November 2011)

Abbildungen: 

Abbildung 1: LSD verbesserte Lewisformel; http://de.wikipedia.org/wiki/LSD (11. November 2011)
Abbildung 2: Prismen; http://www.schulminator.com/mathematik/prisma (11. November 2011)

Abbildung 2: Prismen